Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungen

An Nahrungsergänzungsmitteln scheiden sich die Geister. Während die einen davon überzeugt sind, dass wir „im Überfluss verhungern“ und auf eine breite Palette an Tropfen, Pulvern und Kapseln als Ergänzung zurückgreifen, sind die anderen davon überzeugt, dass der Boom reine Geldmacherei, „völlig überflüssig“ oder gar gefährlich ist. Fakt ist: Es gibt viele Mythen und irreführende Annahmen.

Wir beschäftigen uns heute mit dem Thema und räumen mit falschen Überlieferungen auf, um dir deine persönliche, eigenverantwortliche Entscheidung – Nahrungsergänzungen „ja oder nein“ – zu erleichtern. Zudem verraten wir dir, wann eine Supplementierung wirklich Sinn macht und warum eine gute Qualität besonders wichtig ist.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Der lebendige Markt mit den Nahrungsergäzungsmitteln

2. 5 Mythen rund um Nahrungsergänzungsmittel

3. Mythos Nummer 1: Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig

4. Mythos Nummer 2: Nahrungsergänzungsmittel sind gefährlich

5. Mythos Nummer 3: Nahrungsergänzungsmittel sind Geldmacherei

6. Mythos Nummer 4: Nahrungsergänzungsmittel sind ein Ersatz für eine gesunde Ernährung

7. Mythos Nummer 5: Nahrungsergänzungsmittel bringen nichts

8. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Allheilmittel aber ein praktischer Alltagshelfer

9. So können Nahrungsergänzungspräparate am besten wirken

10. Fazit

 

Der lebendige Markt mit den Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel scheinen derzeit einem wahren Hype zu unterliegen. Dabei gibt es sie schon so lange. Früher haben sie sich nur schlichtweg in einem anderen Gewand gezeigt. Nehmen wir zum Beispiel Magnesium in Brausetablettenform - ein wahrer Klassiker. Auch einen Vitaltrunk mit Eisen gibt es nicht erst seit gestern.

Allerdings hat sich der Markt in den letzten Jahren verändert und Experten sehen die Veränderung der Lebensmittel und der Ernährungsweise problematisch. Die Nachfrage nach einer raschen, einfachen und effektiven Optimierung des Nährstoffdepots im Körper ist nicht unbegründet.

Auch wenn aktuelle Zahlen fehlen, konnte die Neuorientierung des Marktes bereits im Jahr 2017 beobachtet werden. So stiegen die Verkaufszahlen der österreichischen Apotheken um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Rund 252 Millionen Euro Umsatz erreichten die Apotheken in Österreich. In Deutschland sind es sogar 1,2 Milliarden Euro.1 Erstaunliche Zahlen, in denen noch nicht mal die Onlineverkäufe oder die der Drogerien erfasst sind.

Doch warum nehmen Menschen überhaupt Nahrungsergänzungsmittel ein?

Die meisten machen das, um ihre Gesundheit weiter zu fördern oder zu erhalten, die Balance ins Gleichgewicht zu bekommen, Befindlichkeitsstörungen und erste Anzeichen von Krankheit und nicht, wie so oft vermutet, um eine einseitige Ernährung auszugleichen.2

Es sind also vor allem gesundheitsbewusste Menschen, die sich eigenverantwortlich als Alternative für entsprechende Präparate interessieren.

 Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungen

 

Nach aktuellen Recherchen nehmen hierzulande 25 bis 30 Prozent der Erwachsenen bereits regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel ein. In Amerika supplementieren sogar über 50 % mindestens 1 Nahrungsergänzungsmittel pro Tag und 10 % der Bevölkerung mehr als 4 Stück am Tag.

„Der Verstand ist nicht vom Körper zu trennen“ - auch die Psyche verlangt nach einer optimalen Ernährung.

Eine Erhebung hat gezeigt, dass mit Blick auf die Gruppe der Mineralstoffe und Vitamine, insbesondere B-Vitamine als isolierte Substanz oder in Kombination mit anderen Nährstoffen an Zuwachs gewonnen haben.

 

5 Mythen rund um Nahrungsergänzungsmittel

Wie versprochen, möchten wir heute mit Dir gemeinsam mit klassischen Mythen rund um die Nahrungsergänzung aufräumen. Dafür haben wir häufig diskutierte Irrtümer ausgesucht. Sei gespannt!

 

Mythos Nummer 1: Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig

Skeptiker von Nahrungsergänzungsmitteln führen häufig an, dass entsprechende Produkte überflüssig sind. Dabei muss aber stark differenziert werden. Zwar sind weder Österreich noch Deutschland klassische Vitaminmangelländer, das bedeutet aber nicht, dass nicht trotzdem eine Unterversorgung einzelner Nährstoffe bestehen kann.4

So spricht sich auch Doz. Dr. sc. Med. Bodo Kuklinski (Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates für Nährstoff Akademie Salzburg, Facharzt für Interne Medizin, Umwelt und Nährstoffmedizin) folgendermaßen aus: „Es ist längst nicht mehr zu übersehen, dass selbst Menschen, die eine normale gemischte Ernährungsweise praktizieren, an einer schleichenden Unterversorgung an Vitalstoffen leiden“. Man nennt diesen Zustand verborgenen Hunger – „Hidden Hunger“.

Einseitige Ernährungstrends, intensive Sporteinheiten oder Krankheiten können zu diesem schleichenden Nährstoffmangel oder Vitaminmangel (Hypovitaminose) führen. Diabetiker leiden besonders häufig unter Magnesiummangel. Das kann darauf zurückgeführt werden, dass sie den Nährstoff ständig über ihren Urin verlieren.5

Weiters können besondere Lebensumstände eine Supplementierung sinnvoll erscheinen lassen. So zum Beispiel Schwangerschaft, hohes Alter, Raucher, Wachstum, psychischer Stress oder Medikamenteneinnahme. Mediziner (ganz besonders die Orthomolekular-Mediziner, Frauenärzte) raten deshalb in ausgewählten Fällen dazu, Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen, um den gesteigerten Bedarf gezielt decken zu können. Sie sehen Nahrungsergänzung nicht als überflüssig an, im Gegenteil, denn durch Supplementierung kann schnell (im Gegensatz zu einer Ernährungsumstellung) und effektiv ein Defizit behoben werden.

Wichtig ist, stets richtig bzw. gezielt, fokussiert und richtig dosiert zu supplementieren und zu kontrollieren, um ein Defizit beheben oder vorbeugend aktiv werden zu können.

 

Vitamin C-Mangel

 

Die Erkenntnisse der letzten 40 Jahre Vitaminforschung beschreiben bereits Handlungsbedarf einzelner Vitamine, bevor klinische Zeichen des Mangels sichtbar werden. Die klinischen bzw. bemerkbaren Zeichen eines Vitaminmangels selbst sind in unzähligen Studien, öffentlich zugänglicher Literatur, Medien, Internet oder auch in ernährungswissenschaftlicher oder medizinischer Fachliteratur jederzeit nachlesbar und sehr spannend.

So kann sich beispielsweise ein Vitamin B-Mangel in Müdigkeit, Taubheit und Kribbeln in Händen und Füßen, beginnende Depressionen, rissige Mundwinkel, juckende Haut, Schlaflosigkeit, Unruhe, Angstzustände oder Konzentrationsschwäche zeigen. 

Ein Magnesiummangel beispielsweise in Migräne, Müdigkeit, Krämpfe, Diabetes oder in Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Mythos Nummer 2: Nahrungsergänzungsmittel sind gefährlich

Mit Sicherheit bist auch Du schon einmal dieser Annahme begegnet. So wie immer kann aber nicht alles in einen Topf geworfen werden. Das gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel. Richtig ist einerseits, dass es schwarze Schafe unter den Herstellern gibt. Minderwertige Rohstoffe, unpassende Wirkstoffkombinationen, Verunreinigungen oder unnötig verwendete Trennmittel oder Zusatzstoffe können ein Produkt tatsächlich bedenklich für die Gesundheit machen.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auf seriöse Händler zu setzen, wenn es um Supplemente geht. Nicht zuletzt deshalb, weil Nahrungsergänzungsmittel nicht die gleichen strengen Tests und Qualitätssicherungsprozesse durchlaufen müssen wie Medikamente.6

Einen seriösen Anbieter erkennst Du daran, dass er mit Informationen nicht geizt. Wenn diese nicht auf der Internetseite ersichtlich sind, sollte es kein Problem darstellen, sie direkt beim Händler zu erfragen. Auch eine Produktion innerhalb der EU gibt einen Hinweis auf eine gute Qualität. Schließlich herrschen hierzulande und in den übrigen Ländern Europas strenge Herstellungsbedingungen, zum Beispiel, was die Hygiene angeht.

Andererseits spielt neben einem Produkt, das frei von Schadstoffen und überflüssigen Zusatzstoffen ist, auch die Dosierung eine wichtige Rolle. Die Nahrungsergänzung sollte stets an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden und muss die empfohlene Tagesdosis (DACH Referenzwerte), die „zur Erhaltung eines normalen Nährstoffhaushaltes“ festgelegt sind, am Produkt angegeben und können somit von jedem Einzelnen Anwender – risikofrei - eingehalten werden.

Bei einer längerfristigen, unkontrollierten Zufuhr (durch den Arzt) von weit über den Referenzwerten liegenden Mengen eines Nährstoffes kann es zu einer sogenannten Hypervitaminose kommen. Das heißt, es muss mit unerwünschten toxikologischen Wirkungen („Die Dosis macht das Gift“) gerechnet werden.

Mikro-Nährstoffe stehen sowohl als Antagonist (Gegenspieler) als auch als Synergist (Mitspieler) gegenüber. Das heißt, sie sind voneinander abhängig und können sich gegenseitig fördern oder aber auch in ihrer Wirkung hemmen. Eine unregelmäßige oder ungleichgewichtige Zufuhr sollte vermieden werden. Nahrungsergänzungsmittel sollten durch passende und richtig dosierte Wirkstoffkombinationen für ein optimales Gleichgewicht im Nährstoffhaushalt sorgen.

 ausgewogene Ernährung

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) und Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (CH) bilden zusammen die DACH. Die DACH hat für uns die Referenzwerte der empfohlenen Nährstoffzufuhr zur Erhaltung eines normalen Nährstoffhaushaltes wissenschaftlich fundiert zusammengefasst und geregelt. Die Referenzwerte benennen die tägliche Zufuhr von Nährstoffen in Form von energieliefernden Nährstoffen (Makronährstoffen), fett- und wasserlöslichen Vitaminen, Wasser, Mengen (Mineralien) und Spurenelementen.

Orthomolekulare Medizin, also begleitende und nicht eigenverantwortliche Hochdosierung von Mikronährstoffen, hat sich mittlerweile etabliert. Experten sehen in der orthomolekularen Medizin einen neuen Weg, sowohl in der Medizin als auch in der Psychiatrie, einen „Grundpfeiler der Vorbeugung, Behandlung und Therapie von Krankheiten“ in Sicht!  (Strunz/Burgerstein/Bisalski/Gröber)

 

Mythos Nummer 3: Nahrungsergänzungsmittel sind Geldmacherei

Nahrungsergänzungsmittelhersteller haben das Problem des schleichenden Nährstoffmangels und die Nachfrage erkannt. Sie greifen bei der Herstellung auf die Pflanzenstoffe, die uns die Natur bereitstellt und an die wir nicht so einfach herankommen, zurück. Ein gutes Beispiel dafür sind Algen, Acerola, OPC oder Weihrauch.

Sie stellen für uns sowohl „natürliche“ durch Extraktion, als auch „synthetische“ Nährstoffe – durch einfache chemische Reaktionen oder biotechnische Fermentation (Körper selbst kennt keinen Unterschied) – in Form von Pulver, Kapseln, Tropfen oder Pastillen zur Verfügung.

Hersteller sind bei der Erzeugung von Nahrungsergänzungsmitteln laufend an deren Weiterentwicklung, Verbesserung und Optimierung bemüht. Dies zeigt sich in einer Vielzahl an verschiedensten erhältlichen Produkten und Wirkstoff-Kombinationen in den unterschiedlichsten Dosierungen.

Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln sind natürlich wirtschaftlich orientiert und verkaufen nicht bloß aus Nächstenliebe. Das schließt aber nicht aus, dass sich Händler von Nahrungsergänzungen intensiv mit ihrem Klientel auseinandersetzen. Wer einen Einblick in die Welt der Nahrungsergänzungsmittelanbieter erhält, wird schnell feststellen, dass sich die Gründer in der Regel ebenfalls mit einem aktiven sowie gesunden Lebensstil beschäftigen. Sie möchten ihren Käufern mit ihrem Wissen und Produkten zur Seite stehen.

Vielleicht durftest du mich und mein Team vom Urkornstüberl, als erste Vitaminerei für mehr Lebensfreude, bereits persönlich kennenlernen und hast schon deine ersten gesundheitlichen Erfolge erzielen können. Unsere Kunden und ihre Bedürfnisse liegen uns am Herzen.

So ist uns eine vertrauensvolle Beziehung und ein offenes Gespräch zu unseren Kunden sehr wichtig. Wir sind sehr dankbar für die laufenden, zahlreichen positiven Rückmeldungen und Feedbacks unserer Kunden. Diese bereichern und bestärken unser Wissen zum Thema Nährstoffe und fließen somit indirekt in die Herstellung unserer eigenen Nahrungsergänzungsmittel-Linie ein.

 

Mythos Nummer 4: Nahrungsergänzungsmittel sind ein Ersatz für eine gesunde Ernährung

Was bedeutet eigentlich ausgewogene, gesunde Ernährung?

Wer einmal die Ausbildung zum Ernährungstrainer absolviert hat, der weiß, dass dies eine sehr oberflächliche Aussage ist. Ich werde täglich mich vielen Aussagen zu gesunder Ernährung konfrontiert – wie bspw. „ich koche jeden Tag selber“ oder „ich esse viel Obst“ oder „ich esse kein Fast-Food“ oder „ich esse kein Fleisch“ und so weiter.

Oft verbirgt sich aber die Frage - Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungsmittel - nicht in der Menge oder Art von Lebensmittel, die wir essen, sondern in der Qualität derselben. Das überaus große Angebot und Sortiment, welches wir zu jeder Tages- und Nachtzeit ganz einfach besorgen können, besteht heute leider nur mehr zum Teil aus „Lebens“mittel sondern vielmehr aus „Genuss“mittel. 

Des Weiteren müssen wir uns bewusst sein, dass unsere Lebensmittel schon vor dem Verkauf, qualitätsmindernden oder nährstoffmindernden Faktoren unterzogen sind. So die Denaturierung durch ausgelaugte Böden, die zu lange oder falsche Lagerung, die künstlich unterstütze längere Haltbarkeit, das zu heiße (tot) Kochen oder Verarbeiten, die vielen Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe.

Keine Zeit zum Kochen oder sich mit Nährstoffen auseinanderzusetzen? Dann können Pillen, Pulver und Co. Abhilfe schaffen. Diese weitverbreitete Annahme ist allerdings falsch. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Wie der Name schon sagt, können sie die Ernährung ergänzen.

Am einfachsten und am natürlichsten bleibt es, dem Körper mit den richtig gewählten Lebensmitteln genügend Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Leider gelingt es uns – vor allem in stressigen Zeiten nicht immer – den Nährstoffbedarf auf diese Weise zu decken, dann kommen Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel!

 Nährstoffe

 

Vegetarier und Veganer können aufgrund des Fleischverzichts beispielsweise ein Vitamin B12 Defizit aufweisen.

Übermäßiger Fast Food- oder Alkoholkonsum kann sich langfristig durch einen Vitamin B-Mangel zu einer dauerhaften Verminderung des Sehvermögens entwickeln.

Tipp: Schon mal was von BOE – bedarfsorientierter Ernährung gehört?

 

Mythos Nummer 5: Nahrungsergänzungsmittel bringen nichts

Ob die Wirkung von Nahrungsergänzungspräparaten per se gegeben ist, wird grundsätzlich sowohl wissenschaftlich als auch medizinisch nicht mehr in Frage gestellt und seit jeher von Ärzten und Apothekern empfohlen.

Die Frage stellt sich daher nicht „ob“, sondern welches Nahrungsergänzungen bzw. welcher Nährstoff etwas bringt?

Dass Nahrungsergänzungsmittel etwas bringen, zeigen Blutuntersuchungen vor und nach einer Einnahme von bspw. Vitamin D3 eindeutig dadurch, dass sich die Werte durch die Supplementierung nachgewiesen in den gewünschten Norm-Bereich bewegen und sich positiv auf den gesundheitlichen Zustand auswirken. Labormedizinische Untersuchungen wie Blutmessungen durch den Arzt können bei Ungewissheit über einen möglichen Nährstoffmangel oder einen Nährstoffüberschuss Klarheit verschaffen und sind die sicherste Überprüfung des eigenen, individuellen Nährstoffstatus. Die Kosten sind leider nicht immer in der Vorsorgeuntersuchung inbegriffen und müssen meist selber übernommen werden.

Übliche Empfehlungen von Medizinern zum Beispiel bei Schwangeren - Folsäure oder weiters bei starken Regelblutungen – Eisen sind an der Tagesordnung. Auch Vitamin D und Vitamin B12 werden aufgrund des Sonnenmangels in den Wintermonaten und der (die Psyche fordernden) Lebensumstände immer häufiger angeraten. Das liegt daran, dass bei vielen Menschen die Versorgung unter den Referenzwerten der DACH angesiedelt ist. Die klassischen Empfehlungen des Arztes verleiten zu der Annahme, dass übrige Ergänzungsmittel sinnlos sind. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass Nährstoffe, die sich in entsprechenden Präparaten befinden, sehr wohl förderlich für die Gesundheit sein können.

 

Kurkuma

 

Potente Pflanzenwirkstoffe wie bspw. das im Kurkuma enthaltene Kurkumin soll entzündungshemmend im Körper wirken und so viele Krankheitsbilder positiv beeinflussen können.8

Auch Antioxidantien wie OPC sind sehr beliebt. Kein Wunder, denn sie sind in der Lage, freie Radikale einzufangen. Dabei handelt es sich um Sauerstoffmoleküle, die im Verdacht stehen, Alterungsprozesse und Krankheitsgeschehen anzustoßen. Antioxidantien sind in vielen natürlichen Materialien enthalten, so zum Beispiel in Spirulina. Die Alge kann in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden. Das ist sinnvoll. Schließlich würdest du wohl kaum die Alge in der Natur verzehren.

Mit Nahrungsergänzungsmitteln hast Du also Gelegenheit, Dich an Nährstoffen zu bereichern, die sonst nicht auf Deinem Teller landen würden.

Ein gestörter Magen-Darm-Trakt (geschädigte Resorptionsfläche, Verstopfung, Durchfall, Darmentzündungen etc.), Wechselwirkungen bei Medikamenteneinnahme, mit Schwermetallen belastete Stoffwechselenzyme, fehlen der entsprechenden Transportmoleküle im Blut (Eisen – Transferrin) oder von außen wirkende elektromagnetische Störungen, können unseren Stoffwechsel stören. Das kann somit eine optimale Aufnahme von Nährstoffen „sowohl aus der Nahrung als auch aus den Nahrungsergänzungsmitteln“ ungünstig beeinflussen und sogar blockieren (bringt nichts!).

 

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Allheilmittel, aber ein praktischer Alltagshelfer

Als Managerin einer kleinen Großfamilie und Geschäftsführerin des Urkornstüberls bin auch ich nicht nur geistig, sondern auch körperlich einigermaßen gefordert. Ich erlebe sowohl privat als auch beruflich Höhen und Tiefen, Spaß und Trauer, Stress und Ruhe (na gut, davon nicht so viel), Krankheit und Vitalität, ein dauerndes Auf und Ab in einem Tempo, wo ich mich ständig selbst frage: "Wie schaffe ich das?"

Nahrungsergänzungsmittel enthalten wertvolle Pflanzenbestandteile und/oder andere Nährstoffe, die den Körper bei diesen täglichen Herausforderungen unterstützen. Das Beste daran ist, dass clevere Produkte auf eine ausgeklügelte Zusammensetzung zurückgreifen. So erhältst du mehrere Nährstoffe in einem Produkt. Besonders praktisch ist, dass sie einfach in den Alltag integriert werden können. Je nach Belieben können Tropfen, Pastillen, Pulver oder Kapseln für eine gelungene Nährstoffaufnahme sorgen. Aber auch hier gilt: Die Auswahl der Nahrungsergänzungsmittel zur Lebens-/Ernährungsweise oder Lebens-/Ernährungssituation ist entscheidend.

 

So können Nahrungsergänzungspräparate am besten wirken

Mediziner und Ernährungsexperten betonen, dass Nährstoffe gezielt zugeführt werden müssen, um die Gesundheit zu unterstützen. Das ist nicht nur im Hinblick auf unsere Ernährung, sondern auch im Hinblick auf Nahrungsergänzungsmittel wichtig.

Wahllos verschiedene Präparate einzunehmen hat nicht den gleichen Effekt, wie gezielt zu supplementieren.

Schließlich haben Sportler einen anderen Nährstoffbedarf als Schwangere. Auch wenn Du zu den „Normalos“ gehörst, kann eine gezielte Aufnahme von Nahrungsergänzungen – deiner persönlichen Lebens- und Ernährungsweise entsprechend - Sinn machen und dir damit einen gesundheitlichen Mehrwert verschaffen.

In dem Zusammenhang möchte ich Dir unsere QID-Regel ans Herz legen.

  • Q wie Qualität
  • I wie individuell
  • D wie Dosierung

Qualität: Achte bei deiner Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln darauf. Schadstofffreiheit und eine gute Verarbeitung spielen eine übergeordnete Rolle. Zudem sollten keine überflüssigen Zusatzstoffe wie künstliche Trennmittel oder Farbstoffe enthalten sein, die den Körper belasten.

Individuell: Nahrungsergänzungsmittel sollten stets gezielt und individuell eingenommen werden. Sind dir deine Defizite bekannt, kann es sich lohnen, mit entsprechenden Präparaten zu liebäugeln. Bei Unsicherheiten kann ein Check-up beim Arzt Klarheit bringen. Sprich deine persönlichen Bedürfnisse ganz offen an!

Dosierung: Die Dosierung bzw. richtige Kombination der Wirkstoffe von Nahrungsergänzungen ist wichtig. Als Anwender solltest Du Dich stets an die Angaben halten, die von dem Hersteller empfohlen wurden. Damit vermeidest du eine mögliche Überdosierung. Zudem stellst Du damit sicher, dass das Gleichgewicht in deinem Nährstoffhaushalt gewahrt bleibt. Frage deinen Anbieter auch nach der Einnahmezeit (Tageszeit, vor/nach/zum Essen). Diese kann sich positiv auf die Nährstoffaufnahme (auch von Nahrungsergänzungen untereinander) auswirken.

 

Fazit

Auch wenn sich Nahrungsergänzungsmittel zahlreichen Mythen und Irrglauben entgegensetzen müssen und nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung eingesetzt werden sollen, sehe ich  „die gezielten, richtig kombiniert und dosierten, qualitativ hochwertigen Präparate nicht als überflüssig“.

Nahrungsergänzungsmittel besitzen mit all ihren unterschiedlichen Nährstoffen ein beachtliches präventivmedizinisches und therapeutisches Potenzial. Sowohl als eigenverantwortliche Alternative zur Erhaltung und Prävention eines normalen Nährstoffhaushaltes als auch durch den Mediziner in der orthomolekularen Therapie im Einsatz bei ernährungsbedingten Krankheiten.

Wenn du dir unsicher bist, dann informiere dich weiter, lasse dich beraten und mache einen Check-up bei deinem Arzt. Egal, für welches Produkt Du Dich schlussendlich entscheidest, Du solltest stets auf eine gute Qualität, einen seriösen Anbieter und Hersteller, die passende Dosierung und zielführende Nährstoffe achtgeben – so kannst Du am meisten von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren.

 

Karin Huber Autorin Bleib gsund Magazin

🌻Bleib gsund 🌻

Deine Karin

 

Geschäftsführerin vom Urkornstüberl Gschwandt und zertifizierter DMSO & Co Practitioner

 

PS: Am Dienstag, 13.10.2020 habe ich meine persönlichen Geheimnisse zur Stärkung des Immunsystems im LIVE-Webinar "Familie & Beruf - gesund durch den Herbst" offenbart.

Welche Nahrungsergänzungen und DMSO Produkte ich selbst nutze, wie ich meine 4 Kinder versorge und was ich mache, wenn sie alles verweigern erfährst du in der Webinaraufzeichnung.

Mein Gast in diesem Webinar war Dr. Günther Beck. Er hat seine Tipps geteilt und erzählt welche Nahrungsergänzungen er persönlich einnimmt und wie er seine Familie versorgt.

Klicke hier und schau dir die Aufzeichnung an: https://event.webinarjam.com/go/replay/8/z369ocrbkbvbv

 

 

 

Quellen:

  1. https://pharmaceutical-tribune.at/10023185/2018/nahrungsergaenzung-im-aufschwung/
  2. https://www.derwesten.de/panorama/der-sinn-und-unsinn-der-nahrungsergaenzung-id7502263.html#
  3. https://www.iqvia.com/-/media/iqvia/pdfs/cese/germany/publikationen/infografik/trends-bei-nahrungserganzungs-mitteln-aus-der-apotheke.pdf?la=de-de&hash=A61DD0D65D6E275B756EA4ACBF7C76E1C2572E35&utm_medium=Email&utm_source=Presse&utm_campaign=Infografik-NEM-Apr2019
  4. https://www.dge.de/presse/pm/deutschland-ist-kein-vitaminmangelland/
  5. https://www.magnesium.de/magnesiummangel/magnesiummangel-betroffene/
  6. https://www.apotheker.or.at/internet/oeak/NewsPresse.nsf/e02b9cd11265691ec1256a7d005209ee/8a7d321242a48b20c12574740031e15b?OpenDocument
  7. https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/gemuese-und-obstprodukte-als-nahrungsergaenzungsmittel/
  8. https://www.jbc.org/content/early/2016/09/14/jbc.M116.733253.abstract
Schlagwörter: Kurkumin, Vitamin D

Kommentare

  • Veröffentlicht von Irmgard Wartner am

    Obwohl durch persönliches Interesse mit diesem Kapitel schon einigermaßen vertraut, bemerkte ich beim Lesen dieses Artikels, dass ich das gerne tat und Dir, liebe Karin, das auch “abnahm” :). Bestimmt macht es auch aus, dass ich Dich persönlich kennen darf und immer das Gefühl hatte, dass Du Deine Empfehlungen ernst nahmst, in dem ehrlichen Wollen, den Menschen zu helfen. Das ist für mich sehr wichtig! Dass ich natürlich selbst am meisten dazu beitragen soll, um gesund zu werden, ist mir klar, dass aber eine liebevolle und aufmerksame Begleitung dabei sehr viel weiterhelfen kann, das weiß ich auch. Vielen Dank!

  • Veröffentlicht von Marzena Mango am

    Hallo Karin,
    Dein Artikel ist super, man sieht das du mit dem Herz dabei bist.
    Vielen lieben Dank
    Marcella

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